2026 Weißenbach am Lech

07.09.2026 – Weißenbach am Lech
Dieses Jahr waren die Lechtaler Alpen unser Ziel. Es gab eine personelle Veränderung: Meine Tochter wollte bei der Altherrenrunde mit dabei sein.
Es ging frühzeitig los. Von Berlin nach Freiberg, Karsten einsammeln und dann weiter nach Weißenbach am Lech. Das Auto war gut voll: 3 Erwachsene, 3 Fahrräder und die entsprechende Wanderausrüstung. Nach langer, aber problemloser Fahrt erreichten wir die FeWo. Alles bestens – nur im ganzen Ort gab es keine geöffnete Gaststätte.
08.09.2026 – Wanderung von Gramais zur Steinseehütte (11 km, 1.080 Hm Aufstieg)
Heute sollte es richtig losgehen: 6 Stunden Wanderung zur Steinseehütte. Mit dem Auto ging es in das Bergdorf Gramais. Jürgen wartete dort schon auf uns.
Am Anfang ging es recht einfach durch den Branntweinboden Richtung Aufstieg. Das Wetter war warm und sonnig, und der Anstieg steil und lang. Teilweise gab es versicherte Kletterabschnitte.

Als Erstes gab Jürgens Trinkflasche auf. Nach 30 Jahren einfach undicht. Nicht so schlimm, er hatte noch eine Büchse Bier dabei.

Mit dem Guflgrasjoch war der höchste Punkt erreicht, und über die Steinkarscharte ging es abwärts Richtung Hütte. Als Krönung des Tages wurden auch noch Gämsen gesichtet.

Die Hütte war prima, nur das Wasser knapp und der Handyempfang schlecht. Dafür gab es einen Brunnen zum Waschen, und ich musste eine extra Runde drehen, damit Mama weiß, dass ihre Tochter gut angekommen ist.
09.09.2026 – Rückweg von der Steinseehütte nach Gramais
Für den Tag war sehr schlechtes Wetter angesagt, deshalb wurde der geplante, ambitionierte Rückweg über die Parzinnspitze gestrichen und der gleiche Weg wie am Vortag eingeschlagen.
Durch das feuchte Wetter waren überall Alpensalamander unterwegs. Nicht ganz ungefährlich für die Tiere, den Weg mit Wanderern zu teilen, deren Augenlicht schon etwas nachgelassen hat.
Der Abstieg verlief problemlos, und im Tal kam dann der angekündigte Regen. Der Wanderweg sah teilweise aus wie ein Bach. Wir wurden ordentlich nass.
10.09.2026 – Radtour Tannheimertal (52 km, 520 Hm)
Unsere Wandersachen mussten noch trocknen, und deshalb wurde auf das Rad umgestiegen.

Von unserer FeWo ging es gleich die Alte Gaichtpassstraße hinauf. Mehr oder weniger ein sehr steiler Schotterweg. Wir haben es zur Mountainbike-Schiebestrecke erklärt. Vom Pass aus ließ es sich aber ganz gut bis zum Haldensee fahren.
Von dort ging es eigentlich nur noch bergab. Erst ins Tannheimer Tal (hier regelten die Kühe den Verkehr) und dann weiter, mit einem kurzen Schwenk über die Grenze, entlang des Vilstals zurück zum Lech.
Eine offene Wirtschaft mit Kaiserschmarrn und Kaspressknödeln haben wir auch noch gefunden.

Der krönende Abschluss des Tages war eine Nachtwanderung zum Schaubergwerk am Gaichtpass – mit Bier und Stirnlampe. Ist alles gut gegangen.

11.09.2026 – Hahnenkamm
Jürgen musste sich auf die Heimfahrt machen, und für uns sollte eigentlich eine leichte Tour auf dem Programm stehen.
Wir sind deshalb mit der Seilbahn zum Hahnenkamm (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Berg bei Kitzbühel) hinaufgefahren und in Richtung Gaichtspitze gelaufen.
Unterhalb des Gipfels erwartete uns noch eine ziemliche Kletterei. Das sah auf den Bildern bei Komoot einfacher aus. Hoch und runter war nicht ohne.
Die restliche Rundtour auf einem Panoramaweg verlief dafür entspannt.
An der Talstation fiel uns dann noch die Werbung für eine Hängebrücke auf, keine 16 Minuten von uns entfernt. Nichts wie hin.
Die Hängebrücke führt in sehr luftiger Höhe von der Burgruine Ehrenberg über die Fernpassstraße. War schon spektakulär – vorausgesetzt, man hat keine Höhenangst.

12.09.2026 – Heimfahrt
Früh beizeiten alles zusammengepackt und dann ab nach Freiberg und weiter nach Berlin.

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Ein Kommentar zu 2026 Weißenbach am Lech

  1. Karsten sagt:

    Das hat doch wieder mal Spaß gemacht … Hütte, Murmel, Gams, Steinbock, Sonnebrand, Wolkenbruch … war doch alles dabei

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