{"id":3307,"date":"2023-09-30T20:53:23","date_gmt":"2023-09-30T18:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wiralpin.de\/blog\/?p=3307"},"modified":"2023-09-30T20:53:27","modified_gmt":"2023-09-30T18:53:27","slug":"alpen-2023-solotour","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wiralpin.de\/blog\/?p=3307","title":{"rendered":"Alpen 2023  Solotour"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr sollte es nicht sein. Keiner hatte Zeit oder es gab k\u00f6rperliche Gebrechen und so musste ich alleine in die Berge aufbrechen. Es war sch\u00f6nes Wetter angesagt und ich hatte mir Gro\u00dfes vorgenommen. Man wird nicht j\u00fcnger und die Zeit rennt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>03.09.2023 Start<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fch um 05:30 ging es los mit dem Auto Richtung Alpen, Ziel war Ramsau am K\u00f6nigssee. Alles lief reibungslos und gegen 15:00 konnte der Aufstieg zum Watzmannhaus beginnen. Diesmal bei sch\u00f6nem Wetter, kein Vergleich zu 2019, als Karsten das Wasser aus der M\u00fctze lief. Die H\u00fctte war bis auf den letzten Platz belegt und entsprechend ungem\u00fctlich war die Nacht. Es macht keinen Spa\u00df, bei voll belegtem Lager nachts die Toilette zu suchen und wieder ins Bett zu kommen, ohne sich und andere zu verletzten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>04.09.2023 Watzmann\u00fcberschreitung<\/strong><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Nach einer unruhigen Nacht begann bereits um 05:30 das Hinundhergerenne. Gegen 06:00 war ich der Letzte im Lager. Alle hatten das gleiche Ziel, die Watzmann\u00fcberschreitung.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Laut Wegweiser hat man da den ganzen Tag gut zu tun.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Der Aufstieg zum Hocheck lief ganz gut. Danach war es Zeit f\u00fcr Klettersteigset und Helm.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberschreitung \u00fcber Mittelspitze bis zur S\u00fcdspitze war eine elende Kletterei mit vielen luftigen Stellen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p>Am schlimmsten ist aber der Abstieg. Lang, steil, steinig, alles was das Laufen zur Tortur macht.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p>Nach ca. 7h endlich die Wimmbachgriesh\u00fctte erreicht, von dort waren es nochmal fast 3h bis zu meinem Quartier in Ramsau. Auf dem Weg dahin haben mich \u00e4ltere Menschen mit Gehhilfen \u00fcberholt, weil nichts mehr ging.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>05.09.2023 Radtour Saalach, K\u00f6nigssee<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen war der Weg vom 1.OG zum Fr\u00fchst\u00fccksraum eine echte Herausforderung. Ich habe mich am Treppengel\u00e4nder vorsichtig nach unten gearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>In weiser Voraussicht hatte ich f\u00fcr diesen Tag eine Radtour zum Einrollen und Lockerfahren geplant. Es ging gleich gut los. F\u00fcr die Auffahrt zum Hintersee brauchte ich schon den kleinsten Gang.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Strecke nach Hirschbichl wurde dann aber noch steiler. Selbst das Schieben war schwierig. In der Gegenrichtung wird die Steigung mit 30% ausgeschildert. In \u00d6sterreich war es dann einfacher. Es ging am Wei\u00dfbach und an der Saalach entlang Richtung Lofer. Ich konnte mich da an eine sehr nasse IAM-Tour vor vielen Jahren in diesem Gebiet erinnern. Der R\u00fcckweg hielt dann noch eine Auffahrt von 6km bei 12% in voller Mittagssonne f\u00fcr mich bereit.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Mittag nach der Radtour mit Blick auf den Watzmann\/ Hocheck<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag g\u00f6nnte ich mit noch ein Bad im K\u00f6nigssee. Danach war Schluss, mein K\u00f6rper, im speziellen der Magen, wollte nicht mehr. War vielleicht doch etwas viel die letzten Tage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>06.09.2023 Scharnitz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht war die H\u00f6lle. Wenig Schlaf, alles tat weh und ich musste st\u00e4ndig Wasser trinken. Zum Gl\u00fcck war nicht Gro\u00dfes geplant, nur die Fahrt nach Scharnitz zu meinem neuen Quartier. Ich hatte eigentlich vor, in den n\u00e4chsten Tagen die Zugspitze zu erklimmen. In der k\u00f6rperlichen Verfassung war dies aber illusorisch.<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Tag hat es mit M\u00fche f\u00fcr einen Spaziergang an der Isar gereicht.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<p><strong>07.09.2023 Gleirschklamm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Muskelkater in den Beinen lie\u00df langsam nach, nur der Appetit war noch nicht da. Deshalb ging es zu einer leichten Wanderung in die Gleirschklamm.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 08:00 trifft man hier niemanden. Das blieb die gesamte Strecke so.z<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder\n\n\n\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag dann noch eine leichte Radtour entlang der Isar bis zum Quellgebiet. Dahinter beginnt die Steigung, dass wollte ich mir nicht antun.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>08.09.2023 Brunnsteinspitze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der letzte Tag um noch etwas zu Unternehmen. F\u00fcr die Zugspitze reichte der k\u00f6rperliche Zustand immer noch nicht, deshalb sollte es der Hausberg von Scharnitz, die Brunnsteinspitze, sein. F\u00fcr den Aufstieg hatte ich einen Steig herausgesucht. Der verlief auf direkter Linie immer bergauf durch ziemlich steiles Gel\u00e4nde. Nach einer Stunde wusste ich, dass es schwierig werden w\u00fcrde. Zuviel Sonne, zu wenig Getr\u00e4nk und keine gute k\u00f6rperliche Verfassung. Der Aufstieg wurde zu einer meiner schlimmsten Bergtouren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit letzter Kraft den Gipfel erreicht und dann nur noch versucht nach unten zu kommen. Aber es hat wieder einmal geklappt.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_8_placeholder\n\n\n\n<p><strong>09.09.2023 Heimfahrt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fch zeitig los, immer dem Ausflugsverkehr von M\u00fcnchen entgegen. Auf nach Freiberg um Bericht zu erstatten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte bei unseren bisherigen Bergtouren noch nie so viel sch\u00f6nes Wetter. Obwohl ich in beiden Gebieten schon 2mal war, gibt es immer noch genug Berggipfel zu erklimmen und ungefahrene Anstiege f\u00fcrs Rad. Mal sehen was das n\u00e4chste Jahr bringt, ich hoffen auf mehr Teilnehmer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Jahr sollte es nicht sein. Keiner hatte Zeit oder es gab k\u00f6rperliche Gebrechen und so musste ich alleine in die Berge aufbrechen. Es war sch\u00f6nes Wetter angesagt und ich hatte mir Gro\u00dfes vorgenommen. 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