{"id":2630,"date":"2018-09-14T08:44:24","date_gmt":"2018-09-14T06:44:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wiralpin.de\/blog\/?p=2630"},"modified":"2018-09-18T21:55:56","modified_gmt":"2018-09-18T19:55:56","slug":"2018-karwendel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wiralpin.de\/blog\/?p=2630","title":{"rendered":"2018 Karwendel Mittenwald"},"content":{"rendered":"<p>1. Tag  Hochlandh\u00fctte<br \/>\nZum ersten Mal seit fast30 Jahren sollte unsere j\u00e4hrliche Bergtour in Deutschland stattfinden. Das Karwendel und das Wettersteingebirge war diesmal unser Ziel. Von Vorteil ist schon einmal die kurze Anfahrt. Um 09:00 in Freiberg gestartet und gegen 15:00 in Mittenwald. Da ist auch noch ein Aufstieg zur H\u00fctte drin. Wir hatten in der Hochlandh\u00fctte reserviert. Die Aufstiegszeit ist vor Ort mit 2 \u2013 2,5h angegeben. Karsten und ich brauchten einige Zeit f\u00fcr die Parkplatzsuche und die Entscheidung, was alles mit zunehmen ist. Wir kamen aber noch im Hellen los. Klaus hatte eine weite Anreise und wollte erst gegen 17:00 in Mittenwald eintreffen. Also begann der Aufstieg ohne ihn. Es war kein Fotowetter und der Weg unschwierig, deswegen kamen wir gut voran und brauchten keine 2h bis zur H\u00fctte. Diese lag im Nebel und war f\u00fcr einen Sonntagabend gut besucht.  Die H\u00fctte geh\u00f6rt noch zur alten Kategorie. Es gibt externe Waschr\u00e4ume mit kaltem Wasser und geschlafen wird in einem Lager. So wie es in den Bergen sein muss.<br \/>\nKurz vor dem Dunkelwerden erreichte auch Klaus in neuer Rekordzeit die Unterkunft. Dann gab es noch Abendbrot mit diversen Getr\u00e4nken und der Tag war gelaufen. <\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"gpsies\" src=\"\/\/www.gpsies.com\/mapFolderOnly.do?id=116362&amp;authkey=D65AB8683B28C34C40357F91CF57A12D\" width=\"600\" height=\"400\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><br \/>\nngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n2.Tag Karwendelhaus<br \/>\nAm Morgen war sch\u00f6nes Wetter und wir hatten einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge und auf Mittenwald. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es bei Zeiten los in Richtung Karwendelhaus. Nach dem ersten Aufstieg erreichten wir den W\u00f6rnersattel. Hier herrschte eine mystische Stimmung. Die Wolken stiegen vom Tal auf und die Sonne tauchte alles in ein diffuses Licht. Da kann man schon mal ein paar Fotos machen.<br \/>\nngg_shortcode_1_placeholder<br \/>\nAnschlie\u00dfend ging es weiter \u00fcber den Gjaidsteig bis zur \u00f6sterreichischen Grenze. Der Weg dahin war ziemlich schottrig und man konnte schnell wegrutschen. Wie zu erwarten gab es an der Grenze keine Kontrollen. Nach dem B\u00e4ralpsattel konnten wir das Karwendelhaus schon sehen. Aber bis dahin gab es noch eine ewige Lauferei zwischen Latschenkiefern und deren Wurzeln sowie diversen Auf- und Abstiege \u00fcber Felsen. Am Karwendelhaus erwartete uns eine ganze Bandbreite von MTB\u2018s, haupts\u00e4chlich mit E-Antrieb. Wanderer waren eindeutig in der Minderheit. Wir bekamen ein sch\u00f6nes 3-Bettzimmer zugewiesen. Die H\u00fctte ist gut versorgt, es gibt Strom und warmes Wasser und abgerechnet wird \u00fcber ein elektronisches Kartensystem. F\u00fcr uns gab es gutes Essen und gute Getr\u00e4nke, so dass wir nichts auszustehen hatten.<\/p>\n<p>3.Tag Abstieg nach Scharnitz\/ Mittenwald<br \/>\nLeider war am anderen Tag das Wetter nicht so sch\u00f6n wie vom H\u00fcttenwirt angesagt. Es nieselte und eine Besserung war nicht in Sicht. Klaus und Karsten entschlossen sich deshalb, \u00fcber den Fahrweg nach Scharnitz abzusteigen. Ich wollte zumindest \u00fcber den Brendelsteig eine kleine Bergtour einlegen. Gott sei Dank wurde mit zunehmender H\u00f6he das Wetter besser und ich konnte \u00fcber trockene Steine laufen. Der Weg durch das \u00d6dkar ist einsam und manchmal ziemlich steil. Der Name sagt aber schon alles. Daf\u00fcr gibt es in dieser Gegend sehr viele G\u00e4msen. Nach 2h kam ich an einen Wegweiser zur Pleisenh\u00fctte. Die angegeben 6h waren auch mir zu viel, so dass ich \u00fcber das Marxenkar in steilen Serpentinen zum Fahrweg abgestiegen bin. Nach kurzer Zeit waren wir alle wieder vereint und es ging am Karwendelbach auf einem breiten Weg talw\u00e4rts. Nach vielen Kilometern wurde Scharnitz erreicht. Es gab noch eine kurze Rast und dann ging es zum Bahnhof. Nach Mittenwald sind wir dann mit dem Zug gefahren. Die Strecke war so kurz, dass uns nicht einmal der Schaffner eine Fahrkarte verkaufen konnte. Danach wurden die Autos eingesammelt und die Ferienwohnung angesteuert. Hansl\u2018s Hoamat hatte alles, was wir brauchten: 3 Zimmer, 2 B\u00e4der und Fr\u00fchst\u00fcck mit Ei. F\u00fcr den Preis unschlagbar. Am Abend ging es auf Nahrungssuche. Die einzige Pizzeria, die wir kannten, hatte Betriebsferien. Die gefundene Alternative mit Schweinshaxe und hellem Bier war auch nicht schlecht.<br \/>\nngg_shortcode_2_placeholder<br \/>\n4. Tag Karwendelrunde<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"gpsies\" src=\"\/\/www.gpsies.com\/mapFolderOnly.do?id=116363&amp;authkey=6A0FDAC5F6C2BB0F8F4AC4BDDAF57962\" width=\"600\" height=\"400\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/p>\n<p>Ab heute ging es mit dem Rad weiter. P\u00fcnktlich wie angek\u00fcndigt erreichte auch Jens nach einer langen Nachtfahrt unser Quartier. Zu viert starteten wir in Mittenwald und fuhren \u00fcber Scharnitz in Richtung Karwendelhaus. Die Strecke hatten wir am Tag zuvor schon zu Fuss in die andere Richtung begangen. Im Tal ging es mit moderaten Anstieg dahin, unterhalb des Karwendelhauses begann dann aber ein langer steiler Anstieg mit einigen Serpentinen. Am Haus mussten wir dann erst einmal regenerieren. Es gab nicht viele Radfahrer, die die Strecke ohne E-Antrieb in Angriff genommen haben, eine Erkenntnis, die uns die n\u00e4chsten Tage begleiten sollte. Hinter den Haus ging es nur noch ein St\u00fcck bergauf und dann begann die Abfahrt. Leider wurde die Beschaffenheit der Wege schlechter. Wir mussten auf grobem Schotter bergab und Kurven fahren. Klaus meisterte dies am besten, der Rest von uns hatte gl\u00fchende Bremsen. Am kleinen Ahornboden sammelten wir uns wieder und es ging weiter bergab durch das Johannistal. Die Wege wurden etwas besser und kurz vor Hinterri\u00df gab es sogar Asphalt. Ab jetzt ging es wieder bergauf. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit musste ein Bachbett inkl. mehrerer Bachl\u00e4ufe \u00fcberquert werden. Nicht alle Schuhe blieben trocken. Laut Karte ist dies die Staatsgrenze. Danach ging es weiter bergauf. Unser Ziel war die Vereineralm mit dem Getr\u00e4nkeausschank. Dort angekommen waren wir am Ende unserer Kr\u00e4fte. Es gab ein paar geistige Getr\u00e4nke und dann ging es bis Mittenwald nur noch bergab. Am Abend gab es die seit Tagen ersehnte Pizza.<br \/>\nngg_shortcode_3_placeholder<br \/>\n5. Tag Schachenhaus<br \/>\nNach dem gestrigen Tag hatte keiner mehr Lust, eine \u00e4hnliche Runde um das Wettersteingebirge zu fahren. Zur Erholung wollten wir deshalb eine k\u00fcrzerer Runde zum Schachhaus fahren. Ein Trugschluss, wie sich herausstellte. Gab es am vorherigen Tag ab und zu ein paar Abfahrten, ging es diesmal bis zum Ziel eigentlich nur bergauf. Wir trafen ein paar Wanderer und viele E-Biker. Mit einem normalen Rad haben sich die Strecke nur wenige angetan. Daf\u00fcr bekamen wir viel Anerkennung im vorbeifahren. Auf der Wettersteinalm wollten wir eine Rast einlegen, aber dort wurden gerade die Zelte abgebrochen. Zum Gl\u00fcck gab es f\u00fcr uns noch 4 Flaschen Mezomix. Nach der Alm wurde es noch steiler und steiniger. Es war eine Qual. Irgendwann war es aber geschafft und wir standen am Jagdhaus von K\u00f6nig Ludwig II. Unser Interesse galt aber mehr dem bewirtschafteten Nebengeb\u00e4ude. Nach einer Gulaschsuppe bzw. Nudeln traten wir den R\u00fcckweg an. Es wurde wieder viel gebremst und es gab auch ein paar Bodenkontakte. Am Ende der Abfahrt funktionierte bei Jens nur noch eine Bremse und die Kurbel war verbogen. Zum Gl\u00fcck ging es nur noch \u00fcber Asphaltstra\u00dfen durch Elmau, Kranzbach und Klais zur\u00fcck nach Mittenwald. Zum Abendbrot gab es wieder deftige bayrische K\u00fcche. Die hatten wir uns auch verdient.<br \/>\nngg_shortcode_4_placeholder<br \/>\n6. Tag Rund um die Ahrnspitze<br \/>\nJetzt war endg\u00fcltig die Luft raus. Es regnete, das Fahrrad von Jens war in der Reparatur und Klaus zog es zur\u00fcck in die Heimat. Heldentaten konnten wir nicht mehr vollbringen. Nachdem Jens sein Fahrrad wieder hatte, beschlossen wir, eine kleine Rund ohne viele H\u00f6henmeter um die Ahrnspitze zu fahren. Zu dritt ging es bei leichtem Nieselregen Richtung Wettersteingebirge los.Der Regen sollte uns den ganzen Tag begleiten. Im Bereich von Gasse fanden wir auch eine geschlossene Pizzeria, wo Jens f\u00fcr uns 3 Cappuccinos aushandelte. Die restlichen Lokalit\u00e4ten auf dem Weg hatten \u00fcbrigens ge\u00f6ffnet. Weiter ging es nach Seefeld, in das Herz der nordischen Kombination. Hier haben wir viel Zeit mit der Suche nach dem richtigen Weg verbracht. Am Ende haben wir eine burg\u00e4hnliche Investruine entdeckt, aber der Weg war gefunden. Es ging immer entlang der Bahnlinie bis nach Scharnitz. Karsten und Jens wechselten rechtzeitig auf die Stra\u00dfe, ich dagegen hatte ein paar Kilometer wenig radtaugliches Gel\u00e4nde vor mir. In Scharnitz gab es noch ein kurzes Mittag und dann ging es zur\u00fcck nach Mittenwald. Jens fand auch den richtigen Radweg entlang der Isar und da keine Berge mehr zu erwarten waren, legte er ein ordentliches Tempo vor. Bei dem Wetter sahen wir danach aus wie die Schweine.<br \/>\nNachdem die R\u00e4der und wir gereinigt waren, ging es in den Ort auf der Suche nach Speck und K\u00e4se. Leider haben wir nach einem ausgiebigen Abendbrot im ersten Haus am Platz (Gasthaus Stern) wiedereinmal Schwierigkeiten gehabt, den k\u00fcrzesten Weg nach Hause zu finden. Die Belastung der letzten Tage machten sich deutlich bemerkbar.<br \/>\nngg_shortcode_5_placeholder<br \/>\nFazit<br \/>\nMan muss nicht weit fahren, um ordentliche Herausforderungen zu finden. Bei uns hat diesmal wieder alles gepasst und es waren erlebnisreiche Tage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Tag Hochlandh\u00fctte Zum ersten Mal seit fast30 Jahren sollte unsere j\u00e4hrliche Bergtour in Deutschland stattfinden. Das Karwendel und das Wettersteingebirge war diesmal unser Ziel. 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